Hemiparese: Handrehabilitation evidenzbasiert

Hoher Tonus, schlaffe Hand, Funktionstraining ... was tun?

Bei Hemiparese mit ausgeprägter Beeinträchtigung der Hand (keine, wenig Funktion, hoher Tonus) lassen sich durch speziell angepasste Therapien Handaktivitäten wieder zurück gewinnen, Komplikationen oder Schmerzen durch Sekundärprophylaxe und systematische Lagerung vermeiden.
Im Kurs werden aktive, assistive und passive therapeutische Interventionen, insbesondere die in den aktuellen Leitlinien der AWMF empfohlenen Vorgehensweisen , wie repetitive Verfahren, mentales Training, Spiegeltherapie sowie Serien- und Dosierungstrainings im Forced Use-Design erprobt und teilweise in Partnerarbeit geübt. Im Mittelpunkt des Kurses stehen übende Aktivitäten für die Erstaktivierungsphase sowie die Stabilisationsphase der Handbewegung bei Hemiparese.

Kurzausschreibung 250 Zeichen

Die in den Leitlinien empfohlenen Strategien in Initiations-und Stabilisationsphase für die Handreha, wie repetitive Verfahren, mentale Trainings, Spiegeltherapie sowie Serien- und Dosierungstrainings im Forced Use-Design werden erprobt.

Ziele

-Kennenlernen klinischer Leitpfade für die Rehabilitation der Hand nach Hemiparese
-Auswählen und Anwenden der vorgestellten leitlinienkonformen Therapiestrategien

Inhaltsstichpunkte

-Sensorische Stimulationen
-Aufgabenorientierte Therapiestrategien für selektive Aktivität
-Diskriminationstraining
-Spiegeltherapie und andere mentale Strategien
-Repetitive Eigentrainings

Methoden:

Lehreinheiten: 24

Verhältnis Theorie - Praxis (%): 25:75

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen

Voraussetzung:

Kennen und Behandeln von Hemiparese-Betroffenen

Kursillustration