Hemiparese: Behandlung der oberen Extremität in Anlehnung an verschiedene therapeutische Verfahren

Ziel aller therapeutischer Interventionen sind eine der jeweiligen Aufgabe angepasste Bewegungsvorstellung und ein dafür adäquater Muskeltonus in allen beteiligten Körperabschnitten. Gelingt dies, wird dadurch die Wiedererlangung alltagsrelevant nutzbarer Arm- und Handfunktionen ganz wesentlich unterstützt. Die hierfür bedeutungsvollen neurophysiologischen Wirkprinzipien werden theoretisch begründet, in der Anwendung demonstriert und in Partnerarbeit geübt. In Anlehnung an verschiedene traditionelle Therapieverfahren werden Therapiesequenzen erarbeitet. Daneben bleibt Raum für weniger bekannte übende Therapiestrategien im Rahmen von Forced-Use-Designs und anderen hochrepetitiven Verfahren. Zum Einsatz kommen Hands-on- und Hands-off-Vorgehensweisen für sitzfähige Betroffene in allen Rehaphasen.

Kurzausschreibung 250 Zeichen

In Anlehnung an Therapieverfahren wie z.B. BOBATH, JOHNSTONE/PANaT werden Therapiesequenzen erarbeitet. Daneben bleibt Raum für weitere repetitive Hands-on + off-Strategien für sitzfähige Betroffene.

Ziele

-Auswählen und Anwenden der dargestellten Therapiestrategien
-Identifizieren und Implementieren von übenden Verfahren im häuslichen Umfeld
-Einsetzen edukativer Therapielemente im Rahmen von übenden Strategien

Inhaltsstichpunkte

Tonus beeinflussende Wirkmechanismen
Spastizität, Hypotonus
Aufbau von Therapiesequenzen
Eigenübungen
repetitive und Serientrainings
edukative Therapieelemente

Methoden:

Lehreinheiten: 24

Verhältnis Theorie - Praxis (%): 50:50

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, andere Fachkräfte auf Nachfrage

Voraussetzung:

Nachweis der Teilnahme an einem mind. 20 Lehreinheiten umfassenden Kurs Bobath-24-Std.-Konzept für Erwachsene, alternativ Bobath-Grundkurs IBITA

Kursillustration