Training der Feinmotorik bei erwachsenen hirnverletzten Menschen

Hochautomatisierte Handmotorik

Das Training hochautomatisierter Handmotorik setzt bei den Betroffenen voraus, dass sie bereits erste Handgriffe im Prinzip beherrschen, diese jedoch für einen unkomplizierten und beiläufigen Alltagseinsatz noch nicht ausreichen. Hierfür werden sowohl Top-down- als auch Bottom-up–Strategien benötigt. Dazu bedarf es neben übender Verfahren zusätzlich edukativer Ansätze in der Transferphase des sensomotorischen Trainings.
Nach kurzer Einführung in Definition, Abgrenzung und Befundaufnahme erlernen Sie systematische Trainingskonzepte für die Therapie von feinmotorischen Basis- und Aufbaufertigkeiten. Hierfür stehen zahlreiche Therapiematerialien und Videobeispiele zur Analyse zur Verfügung. Den Abschluss des Seminars bilden edukative Therapieansätze sowie, die Trainierbarkeit feinmotorischer Dysfunktionen in Einzel- und Gruppentherapie und die Dokumentation.

Kurzausschreibung 250 Zeichen

Nach Einführung zur Befundaufnahme erlernen Sie systematische Trainingskonzepte im Rahmen von Restitution, Kompensation und Edukation für die Therapie von feinmotorischen Basis- und Aufbaufertigkeiten.

Ziele

-Auswählen und Anwenden der dargestellten Therapiestrategien und Befundaufnahmeverfahren
-Identifizieren und Implementieren von übenden Verfahren im häuslichen Umfeld
-Auswählen und Anwenden von impairmentbezogenen und betätigungsbezogenen Therapiestrategien
-Einsetzen edukativer Therapielemente im Rahmen von übenden Strategien

Inhaltsstichpunkte

-Befunderhebung
-Therapie von Basis- und Aufbaufunktionen
-Einzel-, Gruppentherapie, Eigenprogramm
-edukative Therapieansätze
-Therapieaufbau, -materialien

Methoden:

Lehreinheiten: 15

Verhältnis Theorie - Praxis (%): 50:50

Zielgruppe:

ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, andere Fachkräfte auf Nachfrage

Kursillustration